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Heimvorteil:Harz ist eine Gemeinschaftsinitiative einiger Harzer Unternehmen. Die Fäden laufen bei der Agentur IdeenGut zusammen. Anfragen werden von hier aus weiter geleitet.

Zukunftschancen Online bei der ersten digitalen Berufsmesse im Harz

11.02.2021

Ein herrlicher Blick über Blankenburg, altehrwürdige Mauern und jede Menge Technik, das erwartete die Harzer Unternehmen und Bildungseinrichtungen am vergangenen Mittwoch auf dem großen Schloss in Blankenburg. Die Initiative Heimvorteil:Harz hatte zur digitalen Ausbildungs- und Berufsmesse „My Harz will go Online!“ geladen, um die Angebote für potenzielle Auszubildende und Jobsuchende live ins Internet zu streamen.

Als Punkt neun Uhr das Licht in den Studios anging, begrüßten die Moderatorin Susi Brandt und der Wirtschaftsjournalist Axel Mörer in ihren Studios mehr als 200 Zuschauer an den Endgeräten. Während auf einem Kanal Jobs in der Industrie und aus dem Baugewerbe im Fokus standen, wurden im zweiten Stream Berufe im Gesundheits- und Sozialwesen, der Verwaltung sowie Hotellerie und Gastronomie vorgestellt. Neben Wirtschaftsunternehmen, wie der RST Recycling- und Sanierung Thale GmbH, PSFU aus Wernigerode oder Bohai Trimet aus Harzgerode, waren auch die Harzer Kliniken und Pflegeeinrichtungen zum Interview angereist. 14 Schulen nahmen das Angebot der Harzer Initiative dankend an und nutzten die Möglichkeit ihre Fragen auch live ins Studio zu stellen, so dass direkt im Interview geantwortet wurde. Die Schüler interessierten sich vorrangig für die Ausbildungsvergütungen und die Zugangsvoraussetzungen für die Berufsbilder. Direkt im Anschluss bestand zusätzlich die Möglichkeit in Chatrooms direkt mit den Unternehmen Fragen zu besprechen und nähere Informationen zu den auf dem Portal angebotenen Stellen zu erfragen.

Hinter den Kulissen sorgte ein Team von regionalen Unternehmen für einen reibungslosen Ablauf. „Live aus dem Studio zu übertragen, bedarf immer einer ausgefeilten Vorbereitung und vor allem eines Teams, das Hand in Hand agiert. Mit der Ton- und Lichtfabrik aus Blankenburg, der Kreativagentur IdeenGut aus Halberstadt und uns als Produktionsleitung haben wir hier vor Ort eine eingespielte Crew, die diese Herausforderungen meistern kann.“ erklärt Christian Legler, Geschäftsführer der Event- und TV-Produktionsfirma Studio D4 aus Wernigerode. „Besonders herausfordernd ist es, wenn vor der Kamera Menschen stehen, die das noch nie gemacht haben. Dann auf den Punkt eine gewisse Lockerheit rüber zu bringen bedarf guter Moderatoren, die ihre Interviewpartner leiten.“ Ein Blick hinter die Kameras zeigte ein immenses Aufgebot an Technik, um eine professionelle Studioatmosphäre zu schaffen. Beste Voraussetzungen dafür bot das große Schloss in Blankenburg. „Wir benötigen für solch ein Format genügend Räume mit einer schönen Stimmung. Die Studios, Regie, Vorbereitungsräume und Laufwege müssen unter den Hygienebedingungen der Pandemie noch mehr Fläche mitbringen.“ erklärt Anna Junge, die Projektleiterin von Studio D4 „Mit einer stabilen Leitung und einem kreativen Umfeld, waren wir hier bestens aufgehoben. Der Verein „Rettung Schloss Blankenburg e.V.“ und die Kommune waren sofort dabei. Wir hatten mit den Harzer Mineralquellen und Möbel Schulenburg  auch tolle Unterstützer vor Ort.“ betont Junge.

Vier Stunden gab es auf den beiden Kanälen viele Eindrücke für berufliche Perspektiven in der Region. Etwa verschiedene 1000 Nutzer haben an diesem Tag die Messewebsite besucht und sich Job- und Ausbildungsangebote angeschaut. „Das ist eine gute Resonanz für das erste Mal, zumal viele nicht wussten, was genau sie erwartet.“ resümiert Katy Löwe von der Agentur IdeenGut. Das erste Feedback der teilnehmenden Partner und der Schulen sei durchaus positiv. „Das schöne an diesem Format ist, dass wir auf Dauer eine höhere Reichweite haben, als bei einer Präsenzveranstaltung. Wir haben sozusagen nachhaltige Inhalte geschaffen, die auch für potenzielle Rückkehrer oder Schulklassen zu einem späteren Zeitpunkt nutzbar sind. Die Unternehmen haben jetzt Videomaterial an der Hand, das sie auch auf ihren eigenen Kanälen einsetzen können.“ sagt die Mitinitiatorin. Auf der Website der Kampagne stehen die Streams und hunderte Stellenangebote weiterhin zur Verfügung. Insgesamt sehen die Organisatoren in der Veranstaltung einen guten Auftakt, der nach einer Fortsetzung ruft.

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